Elf Freundinnen müsst ihr sein

Zickenkrieg zwischen Burda und dem 11 Freunde Verlag aus Berlin – oder, wie die Süddeutsche dazu meint,  zu viele Freundinnen bringen oft Ärger: Der Burda Verlag hat Klage gegen das zu Gruner + Jahr gehörende Berliner Verlagshaus erhoben.

Dabei stört sich der Burda-Verlag, der seit Jahrzehnten das Magazin „Freundin“ herausgibt, offensichtlich nicht daran, dass die Berliner seit 2009 ein Magazin zum Frauenfußball unter dem Titel „11 Freundinnen“ anbieten, wohl aber daran, dass sie eine gleich lautende Marke angemeldet haben, die auch den Bereich der Frauenzeitschriften abdeckt. Hierin sieht Burda eine Verletzung seiner Marke „Freundin“ und macht einen Unterlassungsanspruch geltend. Auch die 33. Zivilkammer des Landgerichts München I, die – wie die Süddeutsche berichtet – bereits Ende Mai über den Fall verhandelt hat, geht nach den Ausführungen der Kammervorsitzenden in der Verhandlung offenbar von einer Verwechslungsgefahr zwischen den Bezeichnungen aus.

Das Gericht wies darauf hin, dass der Streit im Bereich Frauenzeitschriften wirtschaftlich unsinnig sei, so lange der Berliner Verlag lediglich eine Special-Interest-Zeitschrift anbiete. Gleichwohl ist es nicht zu einem Vergleich gekommen. Der Berliner Verlag scheint sich die Verwendung der Bezeichnung für eine Frauenzeitschrift noch vorbehalten zu wollen und möchte die Sache daher durchfechten. Das Urteil wird am 14. Juni 2011 verkündet – es wird vermutlich eine rote Karte für die 11 Freundinnen.

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