BILD darf Grönemeyers Angriff nicht zeigen

bilddeHerbert Grönemeyer hat beim Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen den Springer Verlag erwirkt, die es der BILD verbietet, die Angriffe des Musikers auf einen Kameramann in einem Video zu zeigen, der ihn am Flughafen Köln/Bonn gefilmt hatte. Dies meldet SPIEGEL ONLINE.

Grönemeyer argumentiert, er habe nur den Angriff auf sein Persönlichkeitsrecht abgewehrt. Dieses Notwehrrecht werde ausgehebelt, wenn dieser Angriff gezeigt werden dürfe.

Ein Ereignis der Zeitgeschichte, das grundsätzlich gezeigt werden darf, dürfte indes vorliegen. Im Rahmen der erforderlichen Interessenabwägung wird es dann unter anderem auch darauf ankommen, ob Grönemeyer sich im Rahmen des Erforderlichen gehalten hat oder mit körperlichen Attacken über das Ziel hinausgeschossen ist.

Da der Springer Verlag den Widerspruch gegen den Beschluss angekündigt hat, wird das Landgericht demnächst vermutlich ein näher begründetes Urteil absetzen. Dazu dann mehr.

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