Framing

Beim Framing werden externe Dateien in das Erscheinungsbild der eigenen Webseite in der Weise eingebunden, dass zwar keine physikalische Kopie der Dateien auf dem eigenen Server erstellt, aber diese dergestalt eingebunden werden, dass beim Aufruf der Seite durch einen Internetnutzer dessen Browser veranlasst wird, den fremden Inhalt direkt von einem externen Server auf einen zugewiesenen Unterabschnitt auf dem Bildschirm zu laden.

Die Rechtsprechung geht davon aus, dass sich der Ersteller der Webseite auf diesem Wege den fremden Inhalt zu Eigen macht und deshalb ein öffentliches Zugänglichmachen im Sinne des § 19 a UrhG vorliegt. Befinden sich auf der eingebundenen Seite (z.B. urheberrechtlich) geschützte oder rechtswidrige Inhalte, begeht auch derjenige, der die Seite in seinem eigenen Angebot einbindet, eine Rechtsverletzung.